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DEUTSCHE
BKK fordert Nachbesserungen am Gesundheitsfonds
Berlin,
2009. Nach 6 Monaten Gesundheitsfonds zieht die DEUTSCHE
BKK Bilanz: Technik und Administration des Fonds funktionieren
sehr gut. Die derzeitige Konstruktion birgt jedoch Unwägbarkeiten
und Risiken für die Krankenkassen, die eine vorausschauende
Kalkulation erschweren. Auch der erhoffte Wettbewerb um Leistungen
blieb bislang aus.
Erst
Ende 2010 wird endgültig klar sein, ob eine Kasse für
2009 schwarze oder rote Zahlen schreibt. Wir sind momentan
im Blindflug und kalkulieren auf der Basis von Prognosen miterheblichen
Spielräumen nach oben und unten. Krankenkassen können
aber ab 2010 sehr leicht in die Insolvenz schlittern. Da schüttelt
jeder Wirtschaftsexperte den Kopf, sagtVorstandsvorsitzender
Achim Kolanoski.
Laut
Kolanoski sind diese Unwägbarkeiten auch der Grund, warum
der von der Politik erhoffte Wettbewerb um bessere Leistungen
bislang ausblieb. Wir würden sehr gern nochstärker
in neue Leistungen und Versorgungskonzepte für unsere Versicherten
investieren, aber die Lage ist momentan zu unsicher, erklärt
Kolanoski. Oberstes Ziel der meisten Krankenkassen sei es jetzt,
einen Zusatzbeitrag so lange wie möglich zu vermeiden. Innovationen,
die sich erst später finanziell lohnen, kämen dadurch
zu kurz.
Positiv
ist, dass der Gesundheitsfonds in der Wirtschaftskrise als Schutzschirm
funktioniert. Laut Gesetz muss er 100 Prozent der Ausgaben der
gesetzlichen Krankenversicherung decken auch wenn durch
steigende Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit weniger Beiträge
vorhanden sind. Nachbesserungsbedarf sieht Kolanoski auch für
den Morbi-RSA als Voraussetzung für eine hochwertige Versorgung
chronisch Kranker und für einen fairen Wettbewerb der Kassen.
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Die DEUTSCHE BKK ist Deutschlands größte Betriebskrankenkasse
mit über einer Million Versicherten. Sie ist hervorgegangen
aus den Betriebskrankenkassen der Unternehmen Volkswagen, Post
und Telekom. Die DEUTSCHE BKK bietet ihren Kunden ein breites
Produktangebot mit attraktiven Bonusprogrammen, Preisvorteile
bei Medikamenten, vielfältige Präventionsangebote sowie
kostengünstige Zusatzleistungen rund um das Thema Gesundheit.
Als erste Krankenkasse hat die DEUTSCHE BKK einen Homöopathie-Vertrag
für ihre Versicherten geschlossen. Bezahlt werden Behandlungen
beim homöopathischen Arzt. Die Kasse ist bundesweit für
jedermann geöffnet und verfügt über 50 Filialen.
Ihr Sitz ist Wolfsburg. +++
Lydia Krüger
Leiterin Unternehmenskommunikation
DEUTSCHE BKK
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